Geld- und Währungsfragen

Die Landeswährung in Indien ist die Indische Rupie (INR). Die kleinere Einheit nennt sich Paisa, wobei 100 Paisa einem Rupie entsprechen.

Hat man sich für einen Studienaufenthalt in Indien entschieden, sollte man sich auch überlegen, wie man in Indien „flüssig“ bleibt und dies möglichst auf einem sicheren Weg.
Am ehesten empfiehlt sich ein Mix aus den folgenden Lösungen:

EC-Karten
In fast allen größeren indischen Städten finden sich Geldautomaten, die im englischensprachigen Raum als ATMs bezeichnet werden. Das Geld abheben an diesen Automaten ist problemlos, sofern die Bankkarte eine Maestro-Karte ist. Für jedes Geldabheben werden Gebühren erhoben, wie hoch diese sind, kann bei der heimischen Bank in Erfahrung gebracht werden.

Kreditkarten
Mit einer Kreditkarte kann man an ATMs, sowie an Banken Geld bekommen. Es gibt sogar Bankinstitute in Deutschland, mit deren Kreditkarte die Abholung von Bargeld an bestimmten Automaten kostenlos ist. Diese Variante bietet z.b. den Vorteil, online Flüge buchen zu können oder telefonisch Reservierungen zu tätigen.

Reiseschecks
Dies ist die sicherste Methode sein Geld zu verwalten, da die Schecks bei Verlust oder Diebstahl erstattet werden und zwar in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Niemand anders als die Person auf die die Schecks ausgestellt wurden kann damit an Geld kommen. Bei Entwendung droht also kein Verlust des Geldes.
Leider nehmen in Indien nicht alle Banken Reisecheques an. Ganz bestimmt kann man diese eintauschen in großen Hotels, der „Thomas Cook Bank“ und der „State Bank of India“. Reisechequeanbieter gibt es mittlerweile verschiedene. Daher lohnt es sich wenn man vor der Anreise einen Preisvergleich macht.

Übrigens: In Indien ist es nicht gestattet, indisches Geld nach Indien einzuführen.