Wege nach Indien

Unterschieden werden im Wesentlichen zwei Möglichkeiten eines Studienaufenthaltes in Indien:

1. Gaststudium
Von einem Gaststudium ist dann die Rede, wenn der Student ein oder zwei Semester an der Gastuniversität studiert. Dieser Aufenthalt wird in das Studium an der Heimatuniversität integriert, d.h. der Auslandsaufenthalt wird in ein Projekt eingebunden oder die erworbenen Leistungen werden an der Heimatuniversität (zumindest teilweise) angerechnet. Vorteilhaft bei dieser Variante sind vor allem die überschaubaren finanziellen Aufwendungen. Zudem ist es leichter Stipendien für einen kurzen Zeitraum zu bekommen, als für ein Vollzeitstudium.

2. Vollstudium
Beginnt man das Studium in Indien und schließt es auch dort ab, spricht man von einem Vollstudium (egal ob Bachelor, Master oder Doktor). Trotz der hohen Kosten gibt es einen entscheidenden Vorteil: Ein Vollstudium lässt dem Studenten genug Zeit sich in dem Land einzuleben und es aus vielen Perspektiven kennen zu lernen. Ein Vollstudium erfordert in der Regel eine langfristige Planung und muss finanziell gut überdacht sein. Bevor das Studium im Ausland aufgenommen wird, muss überprüft werden, ob der Hochschulabschluss an der ausländischen Universität auch in Deutschland anerkannt wird.

Weitere Informationen und Entscheidungshilfen bietet diese Webseite zu Auslandssemestern.

Formalitäten
Das Visum sollte frühzeitig beantragt werden, da schon kleine Komplikationen, das Ausstellen des Visums um mehrere Wochen verzögern können.
Für die Einreise müssen dieses, sowie ein gültiger Reisepass und ein nicht allzu weit zurückliegender HIV-Test, vorzeigbar sein.
Spätestens zwei Wochen nach der Ankunft in Indien sollte man sich bei der Polizeistation gemeldet haben, sofern das Visum einen längeren Aufenthalt als 180 Tage erlaubt.

Detaillierte Informationen gibt es hier.