Unterrichtsform

Besucht man eine der elf Eliteuniversitäten in Indien, wird man verblüfft sein, wie viele Professoren internationaler Abstammung sind. Ob aus den USA, Europa, Australien, oder dem restlichen weiten Asien. Wo Kulturen aufeinander treffen, findet sich oft ein buntes Gemenge aus Mentalitäten und Traditionen. Diese Vielfältigkeit spiegelt sich in der Gestaltung des Unterrichts wieder. Mal wird in kleinen, überschaubaren Kursen gelernt, mal in riesigen, vollen Hörsälen. Es gibt Dozenten, die mit Gruppenarbeit die Selbstständigkeit der Studenten herauskitzeln wollen und jene, die auf frontalen Unterricht schwören. Hieraus ergeben sich auch die unterschiedlichsten Methoden die Leistungsstärke des jeweiligen Studenten zu bewerten. Tests, Klausuren, Hausaufgaben, Projekte, Gruppenarbeiten sind nur einige Verfahren von vielen angewandten in Indien.

Die anderen Universitäten des Landes zeigen sich jedoch nicht minder facettenreich. Je nach Standort, Ruf und Fachbereich trifft man auf Bildungsstätten, in denen eine sehr persönliche Atmosphäre herrscht und welche, in denen Anonymität das Bild der Hochschule prägt.